Charlie ist unser Protagonist, aber alles andere als ein Held. Eher ein Alltagstyp, den das Schicksal durch das Dasein scheucht. Im Gegensatz zu vielen seiner Bekannten und Freunde lässt er sich treiben. Allerdings schon darauf achtend, dabei nicht komplett unter die Räder zu kommen. Drei Bereiche des Daseins bringen ihn immer mal wieder in die Bredouille: Seine Naivität, seine Neugier und die Frauen.
Im Nachhinein muss er feststellen, sein Leben war leicht, solange er naiv und gutgläubig bleiben konnte. Dann, Anfang der Neunziger, begann seine Naivität gefährlich zu werden. Er wollte nicht glauben, wer ihn da alles über den Tisch ziehen durfte. Natürlich ist es ratsam mit den Wölfen zu heulen, wenn das Rudel angreift. Aber zugleich ist es farblos.


138 Seiten A 5


Zur Startseite