Vorwort

Der alte Siddhartha Gautama, den man später den Buddha nannte, der hat gesagt, man soll die Welt so sehen wie sie ist und nicht so, wie sie wunschgemäß sein soll.

Nur, wer sie so sieht, diese Welt, so wie sie ist und dann auch noch die Frechheit besitzt, sie so zu beschreiben, der sollte an Einsamkeit gewöhnt sein.
Solche Typen, man schimpft sie Wahrheitsapostel, die sind nervig. Lieber schwindelt man sich durch das Dasein.
Was ist nun besser: Sich ständig was vor zu machen oder der Wahrheit mutig ins Auge zu schauen?

In der Geschichtsbetrachtung wird dem Galileo Galilei etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet,
als seinem Kollegen Giordano Bruno. Warum?
Nun, Galilei hat widerrufen.
Die Standhaften, die sind schwierig, besonders wenn sie zu Märtyrern werden.

Für seine Überzeugung auf den Scheiterhaufen steigen oder abschwören und kuschen.
Heutzutage wird, mit Hinweis auf die Umweltverschmutzung, auf den Scheiterhaufen verzichtet.
Wegen des Holzes und der CO2 Emission. Das Verbrennen selbst als Nebensache abgetan.

Wenn die wilden Jahre vorüber sind, wenn die Lebenserfahrung im Alter zwar da ist,
aber diese kaum wer hören will, dann ist Philosophie schon die echte Alternative.
Ersetzt vielleicht nicht alles, was so vermisst wird, aber kann manch Verlangen schon etwas dämpfen.
Sie, die Philosophie, war, ist und wird es bleiben, die Mutter der Wissenschaften.


Für heimliche Mitstreiter der Wahrheit. Nicht weiter sagen!

zum Anfang zurück